Herbst und Winter: Ein Danke an die Strohballen

Winterfest im Pflanzen auf Stroh

Nach ein paar letzten schönen Tagen zieht jetzt endlich der Herbst in den Strohballengarten ein und es ist Zeit, Danke an die Strohballen zu sagen. Spätestens Mitte November können die Strohballen abgeerntet und entsorgt werden. In dem weich gewordenen Stroh können die Wurzelballen der Pflanzen, zum Beispiel der Tomatenstauden, ganz leicht herausgezogen werden. Oft behalten die Strohballen trotzdem noch ihre Form und können den ganzen Winter über im Trockenen lagern.

Wohin mit den alten Strohballen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Strohballen sinnvoll zu verwenden. Im letzten Jahr habe ich zwei Strohballen verrotten lassen und zwei weitere erneut gedüngt und noch einmal als Pflanzen Grundlage verwendet. Einen dritten Strohballen habe ich als Füllmaterial für meine Blumentöpfe und Balkonpflanzen genutzt. Ungefähr ein Drittel der Töpfe wurden mit dem Stroh gefüllt. Darauf kam dann die Blumenerde. Die Pflanzen haben es mir gedankt und der Geldbeutel auch. Auch hier geht ein Danke an die Strohballen.

Ein Tipp: Müllsäcke besorgen

Auch die wieder verwendeten Strohballen haben ganze Arbeit geleistet. Natürlich sind sie etwas schneller in sich zusammengefallen als die frischen Ballen. Ich habe sie daher ein bisschen abgestützt. Um meinen Fliesenboden zu schützen, habe ich Strohballen in große Müllsäcke gepackt. Den Pflanzen hat es nichts ausgemacht, aber der Boden wurde so gut davor geschützt dreckig zu werden. Außerdem sind die Ballen nicht auseinandergefallen und die Pflanzen hatten guten Halt.

Der Rest der Strohballen landet bei mir auf den Beeten als Schutz vor dem Frost oder auf dem Komposthaufen. Im Frühjahr arbeite ich dann die Reste des Strohs mit Dünger einfach in die frische Blumenerde ein. Auch hier nehme ich am liebsten Guano Dünger. An den Geruch habe ich mich inzwischen gewöhnt, ich mag ihn sogar ganz gerne.

Danke an die Strohballen

Fazit Corona Sommer

Was hätte ich nur ohne meinen Garten gemacht? In aller erster Linie diente er mir zur Beschäftigung und als Entspannung. Natürlich habe ich auch jede Menge Gemüse und Obst angepflanzt und mich über die Früchte gefreut. Mit großem Abstand konnten wir im Garten sogar den ein oder anderen Cocktail mit unseren Nachbarn genießen. Und die Nachbarskinder konnten sich dort auch beschäftigen und etwas gegen die Langeweile tun. Wir haben zum Beispiel eifrig Kartoffeln angepflanzt und geerntet, Tomatensalat gemacht und Brombeeren gepflückt.

Strohballen gehen auch auf dem Balkon

Das Tolle am Pflanzen auf Stroh ist ja, dass man gar kein Garten dazu benötigt. Eingepackt in einen großen Müllsack können die Strohballen überall aufgestellt und bepflanzt werden. Ein Strohballen kostet nicht viel, mit 3-4 Euro ist man dabei. Dann braucht man nur noch etwas Dünger, Wasser, Saatgut und Geduld. Danke an die Strohballen und viel Spaß!