Hokkaido Ernte: Lecker!

Sieht der nicht toll aus?

Heute habe ich den ersten meiner Hokkaido Kürbisse geerntet. Ich mag dieses Gemüse wirklich gerne. Und mit mir viele andere, denn der Hokkaido ist inzwischen einer der beliebtesten Speisekürbisse. Warum? Zum einen schmeckte einfach lecker und zum anderen kann man ihn einfach mit Schale verarbeiten. Nach der Hokkaido Ernte einfach kochen, braten oder einfach in Scheiben geschnitten auf einem Backblech rösten – er gelingt immer.

Der Kürbis wächst schnell

Jedes Jahr bin ich darüber erstaunt, wie schnell ein Hokkaido Kürbis wächst. Fast kann man dabei zusehen. Er bildet dann auch rasch Früchte aus, die ebenfalls ganz schön schnell groß werden. Bei mir wachsen die Hokkaidokürbisse natürlich auf Stroh. Und das tut ihnen gut. Schon heute, Mitte Juli, habe ich den ersten Kürbis geerntet und werde ihn nachher in einem Schmortopf zubereiten.

Meine Kürbisse sind eher klein

Vom Gewicht her liegt mein Hokkaido Kürbis eher im unteren Bereich, er wiegt nur knapp 1 kg. Es gibt aber auch Pflanzen, die Früchte mit bis zu 8 kg ausbilden. Doch mal ganz im Ernst, was soll man mit seinem Riesending denn anfangen? Auf einmal essen geht nicht. Ich nehme lieber einen kleinen Kürbis und verarbeitet den dann im Ganzen. So bleiben keine Reste und ich muss auch nichts wegwerfen. Bis auf die Kerne und den Stiehl – die sind ungenießbar.

Hokkaido Kürbis Ernte
Reif für den Schmortopf

Eine anspruchslose Pflanze

Wenn das Wetter mitspielt, wächst der Kürbis eigentlich ganz ohne mein Zutun. Na klar, er braucht genügend Feuchtigkeit und Sonne. Außerdem müssen die Bienen für die Befruchtung sagen. Der Kürbis bildet nämlich weibliche und männliche Blüten aus. Nur aus den weiblichen wird ein Kürbis, und auch nur dann, wenn die Samen der männlichen Blüte übertragen werden. Das machen die Bienen aber ganz zuverlässig.

Perfekt für Kinder

Auch Kinder lieben den anspruchslosen, aber beeindruckenden, Hokkaido Kürbis. Sie lieben das schnelle wachstum der Pflanze und die riesigen Blätter. Und da Kinder nicht sehr geduldig sind, und immer etwas Neues sehen möchten, ist der Hokkaido Kürbis dafür perfekt geeignet.

Kinder im Garten
Kinder lieben Gartenarbeit, oder?

Düngen nicht notwendig

Außer Wasser und Sonne braucht der Kürbis eigentlich nur viel Platz. Wenn der Boden gut vorbereitet wurde, muss nicht nach gedüngt werden. Wer größere Früchte haben möchte, der kann einzelne Ranken einkürzen oder abschneiden. Die Feinde des Hokkaido Kürbis sind Schnecken, jedenfalls wenn die Pflanzen noch jung sind. Auch Staunässe mögen sie nicht gerne. Auf den Strohballen fließt das Wasser immer schön ab, deshalb ist die Nässe hier kein Problem.

Wann ist der Kürbis reif?

Ich finde, das geht immer wahnsinnig schnell. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass die Früchte so wunderschön orange in der Sonne leuchten. Man schaut sie einfach gerne an. Ist die Frucht rundum orange, färbt sich der Stil ein bisschen dunkler und klingt der Kürbis beim Klopfen hohl, ist Erntezeit. Je nachdem wann die Pflanzen ausgesetzt worden und wie das Wetter war, kann man Ende Juli damit beginnen, sie zu ernten. Die Pflanze bildet weiterhin Kürbisse aus.

Samen für das nächste Jahr aufbewahren

Aus den fertigen Kürbissen können die Samen auf der Fensterbank getrocknet werden. Im Kühlschrank überwintern sie und im April dürfen sie dann wieder in Erde ausgesetzt werden. Da der Hokkaido Kürbis sehr schön rankt und tolle, farbige Blüten und Früchte hat, ist der eine echte Augenweide. In meinem Garten darf er nicht fehlen.